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  #21 (permalink)  
Alt 21.06.2008, 13:07
Talker
 
Registriert seit: 28.12.2007
Ort: Ingolstadt
Beiträge: 222
Standard

Habe 70-200 Bilder bei 4 Agenturen und bin seit 2004 dabei fotos hochzuladen und verkaufen.

Mit dem fotografieren will ich mir keinen Stress machen, für mich ist das Hobby und ich freue mich über ein (für meinen Geschmack) gutes Bild auch dann, wenn es unverkäuflich ist.

Habe deshalb auch keine Ziele, mir bis zu einem bestimmten Termin soundsoviele Bilder hochzuladen, ich mach das, wenn ich hierfür Zeit habe und die entsprechenden Bilder.

Möchte mir mit dem fotografieren nicht noch zusätzlichen Streß machen und für irgendwelche Microstocks Shootings mit Leuten im Anzug und Krawatte mit Laptop machen, das artet dann wieder in Arbeit aus und von der habe ich in meinem Hauptjob mehr als genug.

Wenn nebenbei Kohle reinkommt, ist das in Ordnung, finanziere hiervon mein Hobby,
ist für mich auch nicht maßgeblich. In meinem Hauptjob verdiene ich zumindest mehr, als ich monatlich ausgebe, von daher sind die Fotoeinnahmen nur für den kauf von Fotozubehör vorgesehen.
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  #22 (permalink)  
Alt 22.06.2008, 21:06
HerrFreak
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Tja, nun melde ich mich langsam auch mal zu Wort.

Nach anfänglicher Euphorie erwarte ich mir von der Stock-Arbeit eigentlich gar nichts mehr. Zumindest nicht von MicroStocks. Klar, man bekommt ein paar Cent -öfter auch mal ein paar wenige Euros- für seine Arbeiten (wenn nicht gerade mal mehr als Web/Medium-Mediumauflösungen rumkommen), doch kann es das ja nicht wirklich sein.

Trotz aller Argumente (beispielsw. "die Menge machts", "lieber 10x billig als 0x teuer" etc.) für Microstocks habe ich mich mich entschlossen, zumindest die ganz billigen Agenturen nicht mehr zu beliefern. Wieviel zusätzliche Arbeit (Upload, nachträgliches Einsortieren bei den Agenturen, merkwürdige Sonderwünsche für Einsortierung usw.) soll ich mir denn machen, um es jeder Agentur mundgerecht hinzuwurschteln? Zu welchem (zusätzlichen) Aufwand bin ich bereit?

Nehme ich die ganze Action drumrum und überschlage ich allein mal den Verwaltungsaufwand pro Bild, dann kann man bei den meisten MicroStocks ja nicht mal ansatzweise von "Stundenlohn" sprechen. Almosen.

Ich habe deshalb die Uploaderei bei fast allen Agenturen, die ich bisher probiert habe, beendet. Was bleibt, sind Zoonar, Bildmaschine und ShotShop (die probiere ich aber gerade erst aus - keine Erfahrung dort). Und für die wirklichen Reste verwende ich dann nach wie vor Istock als "Billigheimer".

Alle anderen Agenturen: "Nee, lass mal." ;-)

Das ist keine Verbitterung, nicht im mindesten. Aber ich bin nicht bereit, Arbeiten, die ich in meiner Freizeit erstellt habe, für weniger als nen Appel & nen Ei zu verramschen. Noch dazu, wo mir Verwaltunsarbeiten verhasst ist wie ner Katz das Wasser. So werde ich mich jetzt drauf konzentrieren das zu tun, was mir wirklich Spaß macht: FOTOGRAFIEREN!

Damit ich gar nicht erst wieder in Versuchung komme, billigen Scheiss zu fabrizieren, verhökere ich heute Abend meine A100 (die aber gar nicht übel ist) und werde den Erlös als Zuschuss zu nem Filmscanner nehmen, den ich mir kommende Woche besorgen gehen will.

Also greife ich in Zukunft nur noch zu KB- und Mitelformatkamera, püttschere ganz entspannt mit Entwickler & Co und verarbeite das, was mir gut erscheint, am "digitalen Vergrößerer" am Schreibtisch.

Was danach übrig bleibt ist dann so gut, dass ich kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn ich es bei Zoonar oder Bildmaschine auch mal zu höheren Preisen anbieten kann. Ich weiss, verkauft sich vielleicht nicht gleich oder gar mehrmals, aber ich fühle mich wenigstens wohl dabei.

Also... das war nicht böse gemeint und ist nicht als chronischer "Microstock-Hass" zu werten, aber ich hab für mich rausgefunden, dass Massenfabrikation nicht meine Welt ist. ;-)

LG,
AnalogFreak
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  #23 (permalink)  
Alt 23.06.2008, 10:19
Benutzerbild von Ritts
Talker
 
Registriert seit: 02.02.2008
Ort: Wesseling
Beiträge: 362
Standard

Hm, ich habe da ne andere Einstellung zu.

Angfangen habe ich schon 2006, aber mit sehr wenigen Bildern und auch nur mit solchen, die ich aus Spaß am fotografieren "geknipst" habe. Heute liegt mein Portfolio bei ca 600-1000 Bildern pro Agentur (nur bei Shotshop und Fotolia sind es deutlich weniger).

Vorgenommen habe ich mir, mehr gezielt zu fotografieren, weil ich trotz der hohen Bildanzahl, gegenüber anderen immer noch relativ wenig Verkäufe habe. liegt halt an den vielen Natur und Architektur-Aufnahmen (verkaufen sich aber auch).

Ich habe auch lange Zeit die Einstellung gehabt, nicht an Microstock Fotos zu schicken. Allerdings ändert sich meine Meinung dazu langsam. Wenn ich sehe, wie viele Euros ich bekomme und dass durch die Anzahl der Onlinebilder teile, sind bei mir Shotshop und Digitalstock ganz oben auf der Liste.

Fotolia lohnt sich dann aber mindestens genauso wie Pitopia oder Bildunion. Und bei Fotolia habe ich erst gerade so richtig begonnen. Naja, mal abwarten wie sich das alles so entwickelt.

Ziel von mir ist es, kontinuierlich mein protfolio zu erweitern und mein Fotoequipment (hab ich das jetzt richtig geschrieben?) zu refinanzieren.
__________________
Viele Grüße
André

Meine Homepage: www.andrebonn.de und www.bonn-spotter.de
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