wiederholtes Einstellen von Fotos --> wirklich sinnvoll?
Ich habe schon oft gelesen dass viele User hier ihre Bilder bei den Agenturen einfach nochmal reinstellen, weil oft das Problem nicht bei den Bildern liegt sondern am anderen Ende der Leitung sitzt. Jetzt würde ich gerne wissen, wirkt das nicht irgendwie dreißt auf die Agenturen, oder? ich habe 19 Bilder bei ip hochgeladen welche allesamt abgelehnt wurden (sie waren für diese Aufnahmeprüfung), mir ist aufgefallen dass viele Bilder oft das gleiche Motive hatten, meint ihr ich sollte einige von den abgelehnten Bildern einfach nochmal hochladen? PS: Ich frage auch deshalb weil IP protokolliert welche Bilder abgelehnt wurden.
ich hänge einfach mal gerade ne zweite fragen an: wie lange sind ungefähr die Wartezeiten bei Fotolia? Ich habe mich neu angemeldet und ebenfalls 19 Bilder hochgeladen, allerdings warte ich bald schon eine Woche auf die Freischaltung
Ich habe schon oft gelesen dass viele User hier ihre Bilder bei den Agenturen einfach nochmal reinstellen, weil oft das Problem nicht bei den Bildern liegt sondern am anderen Ende der Leitung sitzt. Jetzt würde ich gerne wissen, wirkt das nicht irgendwie dreißt auf die Agenturen, oder?
Bei einer Micro-Stock-Agentur wird das nicht auffallen - wie denn auch, bei den Massen von Bildmaterial.
Bei einer "richtigen Bildagentur" würdest Du Dich unbeliebt machen - Agentur-Redakteure haben genau wie Fotoredakteure auf der anderen Seite der Verwertungskette meistens ein ausgesprochen gutes Bilder-Gedächtnis.
Ich habe schon Agentur-Redakteure erlebt (vor Digital-Zeiten), die bei einer Bild-Recherche plötzlich aufgestanden sind und gesagt haben: "Da haben wir 19XX [XX steht für ein etwa 5 Jahre zurückliegendes Datum] von dem Y mal was bekommen. Das ist aber nicht unter Z archiviert, sondern unter Dingsbums, weil..."
Kramten dann eine Viertelstunde in Dutzenden von Karteikästen und kamen schließlich mit einem Bild zurück, bei dem alle sagten "Ja! Genau! Sowas meinten wir!"
Sehe ich genauso: bei Microstock geht soviel durch, und die Wahrscheinlichkeit, dass deine wieder hochgeladenen Bilder beim gleichen Inspektor landen, ist sehr gering. Da kann man es sicher machen. Ob es sich lohnt, ist eine andere Frage.
Ich mache das nur in Ausnahmefällen, wenn ich von einem Bild 200%ig überzeugt bin, oder es z.B. in anderen Agenturen bereits gut läuft. Und dann auch nur bei istock, weil die explizit sagen: "dieses Bild wurde aus den Gründen xy abgelehnt, aber du kannst es nach Überabeitung wieder hochladen (oder auch nicht)" Die überarbeiteten Bilder werden dann beim 2. Mal auch meist angenommen. Und durch das Upload limit bei istock ist fällt der Arbeitsaufwand mengenmäßig sowieso nicht so ins Gewicht.
Außerdem lade ich bei Fotolia wieder hoch, weil dort nicht-nachvollziehbar abgelehnt wird und ich sonst bei teilweise 80% Ablehnungen niemals ein anständiges Portfolio zusammenkriegen würde. Da ich sogar mit dem bisher kleinen Bestand ganz gut verkaufe, schiebe ich die Ablehnungsquote nicht auf die Qualität meiner Bilder sondern auf mir unverständliches Fotolia-Geschäftsgebahren. Ich schaue mir die abgelehnten Bilder noch mal durch und verwerfe das eine oder andere, wenn ich denke "wird wohl eh kein Verkaufsknüller" Alles andere kriegen sie häppchenweise noch mal serviert. Dauert halt ein bisschen länger so...
Bei anderen Agenturen mache ich mir aber die Mühe nicht, allerdings halten sich die Ablehnungen da auch in Grenzen.
Ich habe schon Agentur-Redakteure erlebt (vor Digital-Zeiten), die bei einer Bild-Recherche plötzlich aufgestanden sind und gesagt haben: "Da haben wir 19XX [XX steht für ein etwa 5 Jahre zurückliegendes Datum] von dem Y mal was bekommen. Das ist aber nicht unter Z archiviert, sondern unter Dingsbums, weil..."
Kramten dann eine Viertelstunde in Dutzenden von Karteikästen und kamen schließlich mit einem Bild zurück, bei dem alle sagten "Ja! Genau! Sowas meinten wir!"
Es ist auch schon erstaunlich, an welche Bilder man sich als Fotograf erinnert. Kommt ein Redakteur und sagt zu mir, er müsse unbedingt noch einen Artikel mit einem Symbolfoto bebildern und ob das wohl jetzt noch ginge. "ich schau, was ich kann" und präsentiere ihm 15 Minuten später das gewünschte Foto. Gemacht vor vier Jahren - aber ich konnte mich daran erinenrn...
Aber zurück zum Thema: Ich denke, es ist bei Microstock-Agenturen legitim, wenn man nach einer gewissen Zeit seine abgelehnten Bilder erneut anbietet. Es kann ja auch durchaus sein, dass gerade diese Bilder wieder gefragt wurden. Wahrscheinlicher ist aber, dass ein andere Selektor die Bilder bearbeitet, der andere Massstäbe ansetzt.
Fotolia macht es einem als Fotografen da aber auch leicht, denn man kann sich ja noch ansehen, welche Bilder als abgelehnt gelöscht wurden...