da hast du natürlich recht, aber suppen und salate hab ich nun schon tausendfach... und unter uns.. so ne krake oder nen shrimp sehe ich nicht so als kuscheltier :-)
Die Wachteln haben mir echt zugesetzt.. weil ich da noch so viele Federn entfernen musste... aber die haben die Kinder dann auch gegessen, weil ich ihnen eingeredet habe.. das das baby-hühner sind *g
Sorry, wenn ich das hier lese, "eklige Tiere in Salat drapiert und dann ab in den Müll"... Nee, sorry, da hört mein Verständnis irgendwie auf.
Ich kaufe mir keine Tiere, um sie zu fotografieren und dann in den Müll zu werfen. Dann fotografiere ich doch lieber lebendige Tiere!
Alternative wäre, Salate, Puddings, Früchte etc. zu fotografieren.
Da stimme ich die zu.
Bei mir landet nur was auf dem Müll, wenn ich es doch nicht mag. Letztens habe ich z.B. mal ne Avocado fotografiert, aber irgend wie konnte ich mich mit dem Geschmack nicht anfreunden.
Von Fisch würde ich glaube ich ganz die Finger lassen (außer Fischstäbchen)
ich habe lange nachgedacht und mit verschiedenen Menschen über dieses Thema gesprochen.
Letztlich bin ich auch zu den Schluss gekommen: Wenn Du, wie in dem Film von Brunuel "Der diskrete Charme der Bourgeoisie" damit umgehen würdest, also Deine Food-Müll-Fotos fotografieren würdest, um der Wegwerfgesellschaft einen Spiegel vorzuhalten, hättest Du sogar alle meine Sympathiepunkte.
da hast du natürlich recht, aber suppen und salate hab ich nun schon tausendfach... und unter uns.. so ne krake oder nen shrimp sehe ich nicht so als kuscheltier :-)
Die Wachteln haben mir echt zugesetzt.. weil ich da noch so viele Federn entfernen musste... aber die haben die Kinder dann auch gegessen, weil ich ihnen eingeredet habe.. das das baby-hühner sind *g
weil ich da noch so viele Federn entfernen musste... aber die haben die Kinder dann auch gegessen ...
Wie? Du gibst Deinen Kindern Federn zu essen? Na, wenn das mal nicht eklig ist?!?!
Aber mal Spaß beiseite. Ich glaube kaum, dass Ekel-Fotos die großen Bringer in der Stockfotografie sind. Vielleicht lassen sich dabei ein, zwei Zufallserfolge erzielen (eben das genannte Beispiel "Wegwerfgesellschaft") aber sonst sind doch nur cleane und hochglanzpolierte Bilder gefragt.
Aber ehrlich, würde mir genau so gehen, wenn ich nun Paprika fotografieren müsste. Allein der Geruch erzeugt bei mir schon Brechreiz.....
Deine Reaktion kann ich also voll nachvollziehen. Etwas anderes ist die Vorstellung, Lebewesen zu kaufen und (nach dem Fotografieren) weg zu werfen. Generell geht es mir mit Lebensmitteln so. Es reicht schon, wenn ich Sachen wegwerfen muß, weil sie verdorben sind und ich nicht aufgepaßt habe. Das reicht schon für ein schlechtes Gewissen.
Aber davon abgesehen habe ich beim Fotografieren dieses Problem jedenfalls nicht. In meinem Altag sehe ich so viel schlimme Sachen, daß ich mir bewußt Angenehmes vor die Linse hole, auch wenn nicht alles "schön" ist. Aber das macht halt die Hobbyfotografin aus.
na ja leztlich ist es doch egal ob ich sie wegwerfe oder esse... sie sind tod :-)
ich verstehe das ganze genöle nicht über wegwerfgesellschafft... ich fotografiere am tag mind. 5 topics die dann in den müll gehen...so ist das halt wenn man food macht.. ich möchte ungern meinen kindern das fleisch servieren was 5 stunden im Studio war...
Ich kann kochen... aber für die familie selten meine food-arrangements....ich wollte dann keine lebensmittelvergiftung wenn das rumsteak 8 std. im lichtzelt rumliegt... sorry dann werf ich das weg und kaufe für meine familie frisches