Der weiterer Punkt: immer mehr Profis bieten ihre mit hohem Aufwand und Kosten entstandenen Bilder auch bei Micro-/Macrostockagenturen an, weil der Markt bei den hochpreisigen Agenturen wegzubrechen droht und diese Kollegen natürlich auch Existenzsorgen quälen.
Das Fatale dabei ist das das zu einer Eigendynamik führen muß!
Je mehr gutes Material über die Micros zur Verfügung steht um so schneller werden sie die Hochpreisigen vom Markt verdrängen können.
Denn erst das Hochwertige Material macht aus den Micros ernstzunehmende Mitbewerber für die Hochpreisigen Agenturen.
So gesehen passt der Vergleich mit der Brandrodung wohl ganz gut denn zum Einen rettet man sich mit Kurzfristigem Erfolg in den Nächsten Tag zum Anderen zerstört man dabei Nachhaltig seine Eigene Wirtschaftliche Lebensgrundlage.
Andereseits was nutzt mir die Lebensgrundlage in der Zukunft wenn ich Heute Verhungere???
So haben dann beide Seiten Recht und Unrecht zu gleich.
[/size][/font]Der Dienstleister ist dazu da, Dienst zu leisten. Der Kunde hat keine Verpflichtung, den Dienstleister am Leben zu erhalten.
[font=Times New Roman][size=3]
Wo das hinführt werden wir dieses Jahr sicher noch schön in der Autoindustrie beobachten können.
Die sind mit ihren Zulieferern so Verfahren mit dem Ergebnis das sie jetzt Angst haben müssen bald keine Zulieferer mehr zu haben.
Da solltest du mal sehr Intensiv drüber Nachdenken.
Wo das hinführt werden wir dieses Jahr sicher noch schön in der Autoindustrie beobachten können.
Die sind mit ihren Zulieferern so Verfahren mit dem Ergebnis das sie jetzt Angst haben müssen bald keine Zulieferer mehr zu haben.
Wenn es einen Bedarf gibt, wird es Zulieferer geben, die diesen Bedarf decken. Das ist nie ein Problem.
Ein Problem entsteht höchstens, wenn jemand an betriebswirtschaftlichen Grundtatsachen vorbei zu wirtschaften versucht...
Und das Problem der Autoindustrie und ihrer Zulieferer ist ein ganz einfaches, und das hat nichts mit der Banken- oder Wirtschaftskrise zu tun:
Es gibt weltweit etwa Autoproduktionskapazitäten für 90 Millionen PKW jährlich. Und es gibt weltweit eine Nachfrage für etwa 50 Millionen PKW jährlich.
Insofern gibt es einen Haufen Autoproduzenten und Zulieferer, die kein Mensch braucht. Und ich werde z.B. ganz bestimmt keinen Opel kaufen, nur um Opel vor der Pleite zu retten. Warum sollte ich auch? Kauft Opel meine Fotos, damit ich Geld verdiene?
Der Bildermarkt ist ein Markt. Und es wird niemandem gelingen, die Mechanismen des Marktes auf ihm außer Kraft zu setzen.
Es wird allerdings immer einigen Leuten gelingen, die Mechanismen des Marktes zu nutzen. Das sind dann die, die Erfolg haben.
__________________
"Kopf oder Rumpf als abgetrennte Teile des Körpers gelten als Leiche." (§ 2 Gesetz über das Leichen-, Bestattungs- und Friedhofswesen des Landes Schleswig-Holstein) -- me and myself at deviantart
Wenn es einen Bedarf gibt, wird es Zulieferer geben, die diesen Bedarf decken. Das ist nie ein Problem.
Es gibt weltweit etwa Autoproduktionskapazitäten für 90 Millionen PKW jährlich. Und es gibt weltweit eine Nachfrage für etwa 50 Millionen PKW jährlich.
Warum mußt du Plötzlich zwischen Bedarf und Nachfrage Unterscheiden?
Wie hoch schätzt du denn den Weltweiten Bedarf an Automobilen?
Und da es ja wohl unbestritten einen Höheren Bedarf als die Tatsächliche Nachfrage gibt und die Kapazitäten da sind ihn zu decken wieso passiert nix ?
Ist die Wirtschaftlichkeit des Dienstleisters doch nicht so unwichtig ?
1.) Man kann es drehen wie man will, es findet sich in diesem oder jenem anderen thread kein Satz, der besagt, dass einem Kollegen Betrug unterstellt wurde, weil er/ sie versucht seine/ ihre Fotos billig zu “verticken”.
2.) (…. Im Bezug auf andere in diesem Beitrag gemachten Aussagen, werter Herr Kollege, würde es von einem gesunden Selbstwertgefühl und Charakter, auch von Qualität, zeugen, würde man diese Aussagen noch einmal überdenken und gegebenfalls kritisch redigieren…)
Lieber Georg,
zu 1.) hat ja schon TeaTime etwas geschrieben, muss ich nicht auch noch tun.
zu2.) Ich wüsste nicht weshalb ich Äusserungen die sich auf einen persönlichen Erfahrungsschatz aus 27 Berufsjahren ergründen redigieren sollte. Meine von Dir, noch mal zum Überdenken angeregten Aussagen beziehen sich auf Personen, die weder hier im Forum anwesend sind, noch hier bekannt sind. Aber nochmal - dieser Schuh könnte durchaus mehreren Kollegen passen.
Und trotz dieser Erfahrungen bin ich in der Lage mit solchen Kollegen nicht abwertend umzugehen - was an meinem gesunden Selbstwertgefühl und Charakter, sowie meiner Qualität (als Mensch) liegt.
So, Leute, allmählich wirds albern.
Was haltet Ihr davon, wenn Ihr diesen Thread mal für, sagen wir 2 Tage, ruhen lasst. Dann haben sich vielleicht alle ein wenig abgekühlt und werden feststellen, dass es hier um absolut nichts mehr geht, außer um einen "Jahrmarkt der Eitelkeiten".
Vielleicht seid Ihr dann auch wieder in der Lage zum positiven Informationsgehalt dieser Seite beizutragen.
Ansonsten ist es hier nur noch reine Zeitverschwendung.