Wer übrigens das Bild sieht, für welches ich im letzten Quartal von ib (!) 2200 Euros (das erste nennenswert hohe Bildhonorar bei ib, die Agentur hatte ich eigentlich schon komplett abgeschrieben...) überwiesen bekommen habe (wieviele fotolia-Credits sind das? 3000?), meldet sich bitte kurz bei mir. Läuft irgendwo in Deutschland...
Poste doch mal den Link von Deinem „2200 Euro Foto was bei IB verkauft wurde“.
So ein dicker Fisch kann doch nicht unbemerkt „rumschwimmen“.
Poste doch mal den Link von Deinem „2200 Euro Foto was bei IB verkauft wurde“.
So ein dicker Fisch kann doch nicht unbemerkt „rumschwimmen“.
viktor
Hah, nice try, Viktor
Nicht, daß ich mein imagebroker-Portfolio für sonderlich kreativ halte (was ja an der "unsere Bilder gefallen jedem"-Ausrichtung von imagebroker liegt - und an den i.d.R. sehr niedrigen Verkaufspreisen...), aber wie ich schon schrieb, es wird kein öffentliches Portfolio-Review von meinen Sachen geben.
ich habe nix gegen Kritik und schon gar nicht gegen rumgemaule - anders wirst du nie eine ehrliche Meinung bekommen. Wenn du nur ein "Wow, super Aufnahme!" lesen möchtest, mußt du die Sachen in die Fotocommunity stellen... (konstruktives und/oder berechtigtes) Maulen ist doch super hilfreich und nicht witzig?!? Wenn ich es als "witzig" sehen würde, impliziert das ja schon eine gewisse Ignoranz den Kritikern gegenüber...
ja, werde ich auch nicht tun die Gründe dafür habe ich genannt, wir sind alle irgendwie Konkurrenten, es ist bestimmt keine Angst vor kritischen Anmerkungen - ich weiß selbst, daß viele meiner Stock-Sachen einfach nur kommerzielle Scheiße sind... wenn etwas sinnvoll zur Diskussion gestellt werden könnte, wären es die getty-Bewerbungssachen, meine redaktionellen Arbeiten, meine Modestrecken und meine Portraitserien - da steckt teilweise Liebe ohne Hintergedanken drin und bis auf die getty-Sachen steht auch alles frei zugänglich im Netz
Maulen, kritisieren, diskutieren - egal, wie du es bezeichnest, wenn es mich weiterbringt, ist es willkommen. Ein Studiumskollege sagte mir mal, daß meine Lichtführung bei einer Testserie (ja, ich teste Lichtaufbauten, bevor ich sie dauerhaft benutze...) wohl eher was für 'ne Gruft statt für Modelgesichter sei. Das ist angekommen, ich habe mich nicht aufgeregt und fühlte mich auch nicht angegriffen - der instinktive Hinweis "Hey, Terry macht das auch!" wurde mit "Terry darf das ja auch, du bist aber nicht Terry" sachlich korrekt gekontert (gemeint ist Terry Richardson).
Und wenn mir jemand sagt "was für'n Scheiß machst du da eigentlich?", dann ist das immer eine gute Gelegenheit, die eigenen Sachen kritisch zu reflektieren. Heul' ich deshalb 'rum? Nö... aber ich frage mich, ob was wahres an der Kritik dran ist. Und nur das bringt mich weiter.
na ja recht hast du da sicherlich.. aber es ist halt immer die frage wer da mault... ich möchte noch einmal betonen... ich bin nicht besonders arrogant weil ich nen grosses portfolio bei wem auch imma hab.... ich bin es aber wenn mir leute erzählen wollen wie ich meinen job zu machen habe... den ich sicherlich auch nicht perfekt mache keine frage...und seine arbeiten nicht zeigen... nun ja .. ich geb dir einen monat dann ist das eh alles kopiert.. mehr oder weniger gut *g
ich bin es aber wenn mir leute erzählen wollen wie ich meinen job zu machen habe...
Gerade da sollte man gut mit beiden Ohren zuhören. Es mag in Deutschland nicht sonderlich verbreitet sein, daß sich Fotografen "beraten" lassen, aber auch hier gibt es erste Consulter für Fotografen - nicht ohne Grund gibt es auch Fotografen, die dafür bezahlen, sich beraten zu lassen...
Wenn mir jemand versucht, mitzuteilen, daß ich offensichtliche "Leaks" in meiner Arbeit habe, bin ich definitiv bereit, zuzuhören. Ich wäre dumm, wenn ich es von vornherein ablehnen würde. Ich liebe es, Making-Of-Videos von Fotosessions zu sehen. Ich lieb(t)e es, Kontaktbogen von anderen Fotografen durchzugucken. Ich bin sehr offen, wenn mir jemand etwas über Licht erzählt. Ich lese Bücher über Licht, über Photoshop, über Lightroom, es gibt Tage, da gucke ich stundenlang im Internet, was andere Fotografen machen, studiere deren Lichteinsatz, Modelposings und bewundere teilweise deren Mut zu unkonventionellen Lösungen (Terry Richardson habe ich schon erwähnt, aber Rasmus Mogensen verstößt mit seinem Licht gegen so ziemlich jede Regel in jedem Fachbuch über Licht - und es sieht verdammt geil aus!). Ich gebe im Monat knapp 100 Euro für Zeitschriften aus, stürze mich mit Begeisterung in die Bilderflut und laße mich inspirieren, lerne von den Bildern, frage mich oft auch, was das soll und ziehe für meine Arbeit wichtige Aspekte aus den Fotos der anderen Fotografen.
Wie soll ich mich weiterentwickeln, wenn nicht durch Input von außen? Ich bin nicht zimperlich in meiner Wortwahl, andere brauchen es bei mir auch nicht sein. Wenn mir einer sagt, daß ich Scheiße mache und derjenige begründet das, ist das eine Riesenhilfe. Wenn er/sie es nicht begründet, hake ich nach.
Ob ich das Gesehene und Gehörte umsetze, entscheide letztlich ich - aber die Anregungen nehme ich dankend auf, probiere die Sachen aus, spiele damit herum...
Wie viele Food-Fotografen hast du gebookmarkt? Und komm' mir nicht mit "ich habe keine Zeit, lange zu gucken oder zu suchen" oder sonstigen Quatsch. Ein Tag andere Arbeiten gucken bringt dich weiter als 30 Tage nach gleichem Muster weiter Essen in Schälchen zu fotografieren...
Zitat:
Zitat von XeniaII
und seine arbeiten nicht zeigen... nun ja .. ich geb dir einen monat dann ist das eh alles kopiert.. mehr oder weniger gut
Ich zeige auf meiner Internetseite meine Sachen, es gibt PDF-Portfolios zum Download und das alles ohne Watermark. Bei einigen Sachen geht es um die Ideen, die ich versuche zu schützen - die Sachen meiner Internetseite findest du bis auf 2 Ausnahmen bei keiner Bildagentur. Es gibt eine strikte Trennung zw. den Agenturfotos und meinen Auftrags- und redaktionellen Arbeiten - und die Agenturfotos versuche ich zu schützen, weil ich damit noch Geld verdienen will. Mit den anderen Sachen habe ich schon Geld verdient...
Du magst ein Beispiel von dreister Kopie sehen? Suche mal bei plainpicture nach "p4070038" und schau dir dann die "echten" Bilder von Jan van Holleben an. Ich mag plainpicture. Aber das finde ich echt deftig und ich frage mich, was die Bildredaktion da geritten hat... und die kennen die Originalsachen, ganz bestimmt sogar. Nichts gegen Inspiration, aber das geht in meinen Augen dann doch zu weit...
Geändert von rockenbaby (06.05.2009 um 02:03 Uhr).
Wie viele Food-Fotografen hast du gebookmarkt? Und komm' mir nicht mit "ich habe keine Zeit, lange zu gucken oder zu suchen" oder sonstigen Quatsch. Ein Tag andere Arbeiten gucken bringt dich weiter als 30 Tage nach gleichem Muster weiter Essen in Schälchen zu fotografieren...
sorry aber ich glaube du kennst meine arbeiten gar nicht *g ich habe ganz viele schälchen und sicher auch ganz viele bücher in denen ich gerne und lang studiere....
aber ich will gar nicht streiten... schlaf schön es ist spät... nacht..