In diesem Fall wäre der Betrug offenkundig und belegbar, zumal die betreffenden Bilder auch in Archiven gefunden wurden, was die Entdeckung der Manipulation auch sehr beschleunigt hat.
Hab gerade vorhin einen Artikel über TMZ gelesen, eine Paparazzi-Agentur in L.A., die es geschafft hatten, die Todesmeldung 6 Minuten vor der offiziellen Bekanntgabe der Gerichtsmedizin ins Internet zu bringen. Die zahlen auch Honorare an Krankenschwestern und Polizisten für entsprechende Infos.
Die Haltung der seriösen Presseorgane schwankt zwischen Abscheu und Neid. Auf jeden Fall schafft derartiges Vorgehen immensen Druck, möglichst schnell Material auf den Markt zu werfen, ohne es auch ansatzweise kritisch zu überprüfen. Von daher ist auch die Häme mancher Redaktion zu verstehen, die nicht gleich aufs nächste Trittbrett gehopst ist.
Da bekommt man doch derzeit mal wieder einen herrlichen Anschauungsunterricht in Sachen Medien, wobei ich langsam verstehen kann, warum Promis manchmal mit dem Regenschirm auf Fotografen losgehen.
Gruß Renate
Geändert von Goodie (30.06.2009 um 22:22 Uhr).
Grund: Korrektur