Zwischen einem Haufen Müll findet man nicht nur dort erstaunlich gute Bilder. Man braucht dafür eben nur Leute, die fast nichts kosten.
Warum nicht? Die wissen genau, was sie von diesen Fotografen erwarten können: die Bilder dieses Portfolios und vielleicht ab und zu mal noch ein Bild dieser Qualität dazu. Kommt nichts nach, dann ist es auch gut.Ob Getty damit auf Dauer glücklich wird, sei mal dahingestellt.
Die fc ist längst der Lieblingssteinbruch für Bildverwender aller Arten. Man druckt das Bild, was man dort gefunden hat, erst mal ab und fragt den Fotografen hernach um die Erlaubnis. Und wenn er "Nein" sagt, kriegt er eben kein Honorar.Ich habe schon vor 4 Jahren sagt: in der Fotocommunity gibt es ohne jeden Zweifel eine ganze Menge Fotos und auch eine Reihe von Fotografen, die im Prinzip Fotoagenturen mit Handkuss nehmen würden.
Ja und nein, das kommt auf die Situation der jeweiligen Agentur an. Wer wirklich will, schafft es auch, mit Amateuren etwas auf die Beine zu stellen. Die haben u. a. den Vorteil, daß sie von etwas anderem leben als Photographie und nicht vom ersten Tag an scharf auf Uhr und Kontoauszug gucken müssen.Der Knackpunkt - und das meine ich auch in Bezug auf Getty+Flickr - liegt aber woanders:
Die Qualität der Fotos, die fotografische Leistung macht maximal 50 Prozent von dem aus, was ein Berufsfotograf bieten muß - und ein Agenturfotograf auch.
Genauso wichtig sind andere Kompetenzen, u.a. in der Zusammenarbeit. Das Mitdenken, das Zuarbeiten, die Verlässlichkeit... etc.pp. usw. usf. Oft genug thematisiert.
Im übrigen gibt es überall und in jedem Berufsstand solche und solche Leute, so eben auch Berufsfotografen, mit denen man nicht unbedingt zusammenarbeiten muß.
Der Profifotograf (bzw. einer, der seine Zeit mit Fotografie verbringt) hat anderes zu tun, als sich in der fc auszuheulen. Mußt die Leute nur beschäftigen, dann hört das auch auf.Aber 90 Prozent der FC-User, der Flickr-User - die sind dafür nicht geeignet. Nicht weil ihre Fotos nichts taugen würden, sondern weil andere, unerläßliche Qualitäten fehlen. (Angefangen von der nötigen Robustheit - ein Profi-Fotograf, der so schmollt wie der durchschnittliche FC-User, wenn seine Fotos mal zerrissen werden... der hat keine Überlebenschance als Profi...)
Das Böse ist immer und überall - Kunden, Chefs, Kollegen, Lieferanten, Vermieter - es kommt nur darauf an, wie man damit umgeht. Wer das nicht kann, sollte sich heutzutage besser pensionieren lassen und nach Lateinamerika auswandern.Mit Amateuren zusammenzuarbeiten, wo professionell gearbeitet wird, ist nur selten ein Vergnügen, oft dagegen kann es ziemlich lästig sein - genau deshalb macht man es ja auch nicht, bzw. auf manchen Gebieten nur ungern.
Peter





"), den Fotografen bürokratisch-buchhalterisch zu verwalten usw. usf.

