Diskutiere Hat Prof.Werner Sinn Recht ? im Märkte Bereich; Zitat von Goodie Als erstes wird wohl ein Schwarzer Amerikas neuer Präsident, eine Sensation für sich, aber die Zeit ist eben reif dafür! Der dann ...
Halten wir mal fest: es gibt per se keinen direkten Zusammenhang zwischen der Höhe der angebotenen Bezügen und den fachlichen Qualitäten der letztlich zur Verfügung stehenden Kandidaten. Ist die Wahl des Kandidaten ein eher schlechter Kompromiß, so gleicht man die daraus entstehenden Nachteile nicht dadurch aus, daß man diesem Menschen mehr Geld zahlt. Im Gegenteil, ab einer gewissen Grenze wirkt eine Steigerung eher kontraproduktiv. Diese Grenze wurde m. E. nicht nur bei den Banken längst überschritten. Es steht als zuerst einmal die Frage, wie man sicherstellt, daß die für eine Position ideale (und nicht irgendeine) Person überhaupt zur Verfügung steht und danach die, auf welches Gehalt man sich mir ihr einigt.
Irgendwie stehe ich jetzt auf dem Schlauch - wir reden hier über die Bezüge des Herrn Ackermann, welche mithin zu seinem Privatvermögen gehören. Abgesehen davon, daß er seiner Position entsprechend höhere Lebenshaltungskosten hat als die Masse der Angestellten der Deutschen Bank AG, bewegt er mit diesem Geld gerade gar nichts für die Bank. Und ich setze mal voraus, daß er keine einzige Entscheidung anders getroffen hätte, wäre sein Konto am Jahresende bspw. um 2 Millionen leichter. Anderenfalls müßte man sich ernsthafte Gedanken über diese Besetzung machen.Dr.Josef Ackermann z.B. kassierte bisher irgendwas um 14 Millionen im Jahr. Für dieses Geld hat er es geschafft, die Deutsche Bank bislang ziemlich gut durch den aktuellen Sturm zu schippern.
Herr Ackermann ist nicht alleine in der Deutschen Bank. Und Manager treffen ihre Entscheidungen üblicherweise auf Grund der Zuarbeit ihrer Mitarbeiter. Es bleibt also die Frage, ob dieser für die Deutsche Bank sehr positive Umstand ausschließlich auf seine höchstpersönlichen Verdienste zurückgeht.Die Deutsche Bank hat früher als die meisten anderen Banken angefangen, ihre Risikopositionen abzubauen, und steht deshalb heute vergleichsweise sehr gut da.
Als halbwegs intelligenter Mensch konnte man ja seinen Ausspruch eigentlich nicht anders verstehen, als daß ER persönlich sich schämen würde (und berechtigterweise müßte), wenn die DEUTSCHE BANK unter seiner Leitung in ein existentielle Krisensituation gekommen wäre. Ob diese Scham dann bei ihm zu irgenwelchen tatsächlichen Folgen geführt hätte, sei einmal dahingestellt. Bei den Managern, deren Institute (oft noch nicht einmal wegen der amerikanischen Krise) jetzt in der Klemme sitzen, stellt sich die Frage ja nicht, wie wir sehen - sie empfinden keine Scham, denn sie haben von nichts gewußt und infolgedessen auch nichts falsch gemacht. Die schiefen Bilanzen ihrer Läden waren eben einfach Schicksal, Gottes Wille oder so etwas in der Art.Sie erfüllt sogar ohne Staatsgelder die Eigenkapitalanforderungen, deshalb kann sich Ackermann ja auch leisten, zu sagen, er würde sich schämen, wenn die Deutsche Bank Staatsgelder annehmen müsste.
Was ich ihm übrigens sehr hoch anrechne - jeder Bankmanager, der Staatsgeld zur Krisenabwehr annehmen muß, sollte sich in Grund und Boden schämen! Weil das zeigt, daß er jämmerlich versagt hat.
Hier stellt sich natürlich die Frage, was eine gute Bezahlung eigentlich ist. Eine, bei der eine Steigerung keine im Sinne des Unternehmens positiven Anreize mehr geben kann oder eine, die grundlegend falsche Verhaltensweisen belohnt und fördert, ist es definitiv nicht. Eine, die den Gehaltsbezieher den Boden unter den Füßen und die Beziehungen zur Realität verlieren läßt, ist es auch nicht - ich darf in diesem Zusammenhang vielleicht noch einmal an die Rolle der Deutschen Bank in der Schneider-Pleite erinnern.Der Knackpunkt ist indessen:
Eine gute Bezahlung ist noch lange keine Garantie dafür, gute Manager zu bekommen. (Einer der gravierenden Irrtümer der vergangenen Phase...)
Aber ohne gute Bezahlung gibt's definitiv keine guten Manager.
Das ist soweit erst einmal richtig, aber nur insoweit, als die, die den Schaden haben, zu dessen Entstehung auch persönlich beigetragen haben. Weder hat Lieschen Müller als Steuerzahlerin oder Kreditnehmerin gewollt, daß man ihr Geld in einer Pleitefirma versenken solle, noch hat sie das als Versicherte einer Krankenkasse oder als zukünftige Rentenbezieherin. Das Problem besteht eben darin, daß die entscheidenden Personen und die, die die aus diesen Entscheidungen resultierenden Konsequenzen tragen müssen, in der Mehrzahl der Fälle nicht dieselben sind.Im übrigen bin ich durchaus entschieden dafür, die Anteilseigner der Banken, die sich selbst ins Schlammassel gewirtschaftet haben, dafür blechen zu lassen. Und wenn man Kapitalschnitte macht, durch die die Bankaktionäre längerfristig einen beträchtlichen Teil ihres eingesetzten Kapitals verlieren. Wer in eine Pleitefirma investiert hat, hat Pech gehabt.
Allerdings waren es ja auch oft genug die Steuerzahler, die in ihre Pleite-Landesbanken investiert haben ...
Peter
Wir reden über die Bezüge von Bankvorständen und anderen Vorständen. Ja.
Die gehören immer zu deren Privatvermögen. Die Firmen bezahlen die Bezüge, und die Bezüge gehen ins Privatvermögen der Vorstände über. Wie das so ist, bei Löhnen, Gehältern und Bezügen...
Das ist nun kein Argument für gar nichts.Abgesehen davon, daß er seiner Position entsprechend höhere Lebenshaltungskosten hat als die Masse der Angestellten der Deutschen Bank AG
Na ja - er bewegt schon eine ganze Menge. Diverse zig Milliarden Euro...bewegt er mit diesem Geld gerade gar nichts für die Bank.
Das ist Dein Irrtum. Er hätte gar keine Entscheidung für die Deutsche Bank getroffen, wenn sein Konto am Jahresende um 2 Millionen leichter wäre.Und ich setze mal voraus, daß er keine einzige Entscheidung anders getroffen hätte, wäre sein Konto am Jahresende bspw. um 2 Millionen leichter.
Dann wäre er nämlich längst woanders Vorstandsvorsitzender. Firmen, die ihn in den letzten Jahren haben wollten (und gerade jetzt auch wahnsinnig gern haben würden), gibt es genug. Er wurde immerhin schon als möglicher CEO für die Citibank gehandelt.
Falscher Denkansatz.Herr Ackermann ist nicht alleine in der Deutschen Bank. Und Manager treffen ihre Entscheidungen üblicherweise auf Grund der Zuarbeit ihrer Mitarbeiter. Es bleibt also die Frage, ob dieser für die Deutsche Bank sehr positive Umstand ausschließlich auf seine höchstpersönlichen Verdienste zurückgeht.
Wenn Du Herrn Müller aus der Zuarbeitungsabteilung durch Herrn Meier ersetzt, ändert sich gar nichts.
Wenn Du Herrn Dr. Ackermann durch Herrn Mehdorn ersetzt, ändert sich extrem viel.
Führungspersonen haben nun mal per se einen exponentiell gesteigerten Einfluß verglichen mit einfachen Angestellten. Und genau deshalb kassieren sie ja auch mehr Geld als die.
Was er sagen wollte, war wohl etwas anderes: Jeder Bankmanager, jeder Manager in einer freien Marktwirtschaft sollte sich schämen, wenn er Hilfsgelder vom Staat annehmen muß, weil er schlecht gewirtschaftet hat.Als halbwegs intelligenter Mensch konnte man ja seinen Ausspruch eigentlich nicht anders verstehen, als daß ER persönlich sich schämen würde (und berechtigterweise müßte), wenn die DEUTSCHE BANK unter seiner Leitung in ein existentielle Krisensituation gekommen wäre.
Damit hat Ackermann vollkommen recht. Und da nehme ich ihm durchaus auch ab, daß er der Ansicht ist, er habe für seine 14 Millionen im Jahr eine bestimmte Leistung zu bringen. Und diese Leistung beißt sich mit Staatshilfen.
Brauchen täte seine Bank die Hilfen im Prinzip auch (noch) nicht, die Eigenkapitalquote ist ja immer noch vorbildlich. Ob er sie nun annimmt, weil er - absurde Welt - am Markt in Nachteil gerät, wenn er sie nicht nimmt, weil er sie nicht braucht, während andere, die schlechter gewirtschaftet haben, sie annehmen und dadurch Vorteile erhalten... das wird man sehen.
Nö. Die Frage ist eigentlich uninteressant. Oder sagen wir mal so: eine angemessene Bezahlung regelt der Markt. Dabei gibt es eine gewisse Bandbreite nach oben und nach unten. Landet man an der oberen Kante, ist die Bezahlung "gut", landet man an der unteren Kante, ist sie "schlecht". Wiedekings ca. 60 Millionen im Jahr sind subjektiv betrachtet ein phantastisches Einkommen. Gemessen an dem Erfolg und dem Wertzuwachs, den er für Porsche und dessen Aktionäre und Mitarbeiter erzielt hat, ist es eine ausgesprochen bescheidene Summe. Als Porsche-Aktionär oder -Mitarbeiter würde ich nämlich sagen: "Wenn der Wiedeking 100 Millionen will, sonst geht er zur Konkurrenz - dann gebt ihm 110 Millionen. Hauptsache, er bleibt!"Hier stellt sich natürlich die Frage, was eine gute Bezahlung eigentlich ist.
Das wäre eine nicht zielführende Vergütung. Mit "gut" oder "schlecht" hat das eigentlich nichts zu tun.Eine, bei der eine Steigerung keine im Sinne des Unternehmens positiven Anreize mehr geben kann oder eine, die grundlegend falsche Verhaltensweisen belohnt und fördert, ist es definitiv nicht.
Die hatte aber nichts mit den Bezügen von Bankmanagern zu tun. Sondern mit der mangelnden Kontrolle psychologischer Mechanismen bei der Kreditvergabe.Eine, die den Gehaltsbezieher den Boden unter den Füßen und die Beziehungen zur Realität verlieren läßt, ist es auch nicht - ich darf in diesem Zusammenhang vielleicht noch einmal an die Rolle der Deutschen Bank in der Schneider-Pleite erinnern.
Sie hat die Politiker gewählt, die das verzapft haben. Muß sie beim nächsten Mal eben nicht Lafontaine, sondern Westerwelle wählen...Weder hat Lieschen Müller als Steuerzahlerin oder Kreditnehmerin gewollt, daß man ihr Geld in einer Pleitefirma versenken solle, noch hat sie das als Versicherte einer Krankenkasse oder als zukünftige Rentenbezieherin.![]()
Ich glaube soviel wird sich nicht ändern. Das Finanzsystem ist zwar nicht das beste, aber das Bewährteste.
Das Gegenteil wird der Fall sein. Für die armen und Entwicklungsländer ist noch weniger Geld da.
Anderseits wird die Gier in Ländern wie China immer größer.
Es hat sich ja gezeigt das Menschenleben dort nicht soviel zählen. Etwa wie beim Skandal um die Babymilch.
Das ist schon lange seit der Globalisierung der Fall.
Die Diktatur der Konzerne, wird durch die Krise warscheinlich sogr noch stärker werden.
Leicht möglich aber, das bei der Wahl der Republikaner John McCain als Sieger hervorgeht. In der momentanen wirtschaftlichen Krise, könnten mehr Wähler in einen erfahrenen Politiker Vertrauen haben.
Und die nächsten Jahre werden sicher nicht einfach werden.
Ganz Falscher Denkansatz.
Daniel Goeudevert hat empirisch festgestellt,daß dies nur ein Märchen ist-zu 99,2 % ist Deine Annahme falsch.
Ja,nur in abgewandelter Form.
Du wolltest eigentlich sagen :
"Führungspersonen haben nun mal per se einen exponentiell gesteigerten Einfluß(auf eigenes Gehalt,aber nicht aufs Firmenwohl !) verglichen mit einfachen Angestellten. Und genau deshalb kassieren sie ja auch mehr Geld als die."
Nochmals analysieren,was Daniel Goudeweart feststellte.
??
Vielleicht,wenn man verblendet ist.
Jeder arbeitslose Betriebswirt hätte dasselbe Ergebnis erreichen können,wenn man ihm solche Kompetenzen/Freiheiten erlaubt hätte,auch für nur € 80.000/Jahr.
Mit Person Wiedeking hat dies kaum was zu tun.
Und die Kontrolle psychologischer Mechanismen bei der Kreditvergabe in Mrd.-Höhe an suspekte Pleite-Gestalten darf natürlich von keinem Vorstand geprüft werden ? -es lebe derartige,sinnlose Banker-Autonomie !
Dein Westerwelle kann nicht mal was gescheites für die Schwulen verzapfen,geschweigedenn was besseres .Da ist ihm Wowi um Längen voraus !
Westerwelle's Einsatz für "Deregulierung" hat gerade so tolle (Bank)-Ergebnisse gebracht.Was wird seine nächste Parole sein ?
Und gerade der mit großem Abstand beste Sozialdemokrat,Lafontaine,wird dem Westerwelle für sehr lange Zeit das Regieren abgewöhnen
.
Blöd nur,daß die lachende Fünfte wieder mal Angela sein wird.
Ihre Parole wird auch bleiben :
"Der Aufschwung kommt bei den (oberen Zehntausend)-Menschen an".
Und viele werden wieder darauf reinfallen.
Tom,kannst Du mir Deinen persönlichen Aufschwung laut Angela's Parole darlegen ?
LG Johann
Wie schon weiter oben geschrieben: ein US-Präsident Obama wird den Deutschen wesentlich mehr Stress bereiten als ein US-Präsident McCain.
Bei Obama wird das dann nämlich nicht mehr so einfach, sich weiter rauszuhalten.
Das ist ja auch das lustige - diese ganzen Millionen von Obama-begeisterten Deutschen haben Obamas Wahlkampfprogramm und seine Ankündigungen für Änderungen in der Außenpolitik nie gelesen...
Das gibt dann noch ein ziemliches Erwachen...![]()
Du verlangst jetzt aber hoffentlich nicht, daß ich Goeudevert ernst nehmen soll? Seine Bilanz als Vorstand bei diversen Firmen ist jedenfalls nicht so sonderlich überzeugend. Und als Wirtschaftswissenschaftler... na ja...
Nein, ich wollte genau das sagen, was ich schrieb. Das ist eigentlich immer so.Du wolltest eigentlich sagen :
"Führungspersonen haben nun mal per se einen exponentiell gesteigerten Einfluß(auf eigenes Gehalt,aber nicht aufs Firmenwohl !) verglichen mit einfachen Angestellten. Und genau deshalb kassieren sie ja auch mehr Geld als die."
Selber denken tut manchmal weh, führt aber regelmäßig zu besseren Ergebnissen.Nochmals analysieren,was Daniel Goudeweart feststellte.
Tja. Man kann's sich einbilden.Jeder arbeitslose Betriebswirt hätte dasselbe Ergebnis erreichen können,wenn man ihm solche Kompetenzen/Freiheiten erlaubt hätte,auch für nur € 80.000/Jahr.
Komisch nur, daß es keiner gemacht hat. Sondern vorher andere Leute für viel mehr Geld als 80.000 Euro vergeblich an Porsche herumgedoktert haben.
Man kann natürlich auch glauben, daß jeder Kreisliga-Stürmer eigentlich genauso gut spielen kann wie Michael Ballack. Und der deshalb viel zu viel Geld bekommt.
Sowas erweist sich aber in der Realität dann doch regelmäßig als Irrglaube.
Mit der hat das entscheidend zu tun.Mit Person Wiedeking hat dies kaum was zu tun.
???????????Und die Kontrolle psychologischer Mechanismen bei der Kreditvergabe in Mrd.-Höhe an suspekte Pleite-Gestalten darf natürlich von keinem Vorstand geprüft werden ? -es lebe derartige,sinnlose Banker-Autonomie !
Was auch immer Du uns damit sagen willst...
Die "Schneider-Affäre" ist ein Ergebnis von psychologischen Mechanismen bei der Kreditvergabe. Mechanismen, die in gewissen Grenzen immer greifen und auch nicht zu beseitigen sind, in jenem Fall aber ganz extrem zum tragen kamen, geradezu in absurdem Ausmaß.
Versagt haben dabei die verantwortlichen Leute im Mittelmamagement, die ihren Job nicht ordentlich gemacht haben und sich von einem geschickten Hochstapler blenden ließen. Was ihnen nicht passiert wäre, wenn sie ganz sachlich neutral Fakten geprüft hätten, wofür sie ja eigentlich bezahlt wurden.*
Versagt haben dabei ebenso die Führungsetagen, die zum einen ihren Nachgeordneten nicht klar gemacht haben, daß sie auch bei größeren Geschäften nicht vor lauter Begeisterung (und Gier) die angebrachte Grundskepsis verlieren sollten. Und die selber am besten hätten wissen sollen, daß es solche Mechanismen gibt, und man daher entsprechende Kontrollen braucht. Und die last but not least selber vor lauter Begeisterung (und Gier) die nötige kaufmännische und bankerische Vorsicht und Skepsis vermissen ließen.
Du meinst den Lafontaine, der im Aufsichtsrat der KfW für das ganze Desaster mitverantwortlich ist?Und gerade der mit großem Abstand beste Sozialdemokrat,Lafontaine,wird dem Westerwelle für sehr lange Zeit das Regieren abgewöhnen
.
Möchtest Du meine Steuererklärung sehen?Tom,kannst Du mir Deinen persönlichen Aufschwung laut Angela's Parole darlegen ?
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* Das ist der alte Klassiker, ebenso banal und Klischee wie wahr und Wirklichkeit...
Geh zur Bank und sag, Du möchtest 10.000 Euro leihen - und sie durchleuchten dich auf Herz und Nieren.
Geh zur Bank und sag, Du möchtest 10.000.000 Euro leihen - und als erstes kommt der Geschäftskundenvorstand der Filiale aus seinem Büro und schlägt vor, man könne das doch beim Mittagessen in einem adäquaten Restaurant viel besser besprechen.
Hab 10.000 Euro Schulden ausstehen, und sie machen dich nieder.
Hab 10.000.000 Euro Schulden ausstehen, und wenn Du in die Bank kommst und einmal husten mußt, kommt sofort der Filialleiter angerannt und sagt: "Ich kenne da einen guten Arzt! Wir bezahlen auch die Rechnung...!"
ich halte mich noch mal kurz:
weil sie reinen herzens und guten willens sind, die weltwirtschaft und somit die arbeitsplätze von millionen aufrichtiger menschen zu retten, und dies nicht nur deshalb tun, damit sie sich anschliessend einen 3. privat-jet und ein 5. schlösschen irgendwo auf dieser welt kaufen können.
sie haben erkannt, dass sie eh nie freizeit haben, wodurch sie nur mit den fotos ihrer besitztümern in den kaffeepausen prahlen können.
bestimmt...![]()
Hm, irgendwie haben wir uns mißverstanden. Herr Ackermann bekommt nun für dieses Jahr keine Boni, was wohl nicht nur zwei Millionen ausmacht.
Die Nachricht, daß er deshalb nun seinen Vertrag vorzeitig zu lösen gedenkt bzw. Entscheidungen fällt, die nicht ausschließlich dem Wohlergehen seines Arbeitgebers dienen, habe ich aber irgendwie verpaßt. Denn genau das wäre aus Deinen Ausführungen notwendig zu schließen. Und aus meinen der Hinweis, daß man sich schleunigst von einem Manager trennen sollte, von dem zu befürchten ist, daß er umgehend nicht mehr zur Verfügung stehen wird, sobald seine Fähigkeiten am dringendsten gebraucht werden.
Offiziell nicht. Es könnte aber sein, daß sich die Qualität der Beschlußvorlagen für den Vorstand ändert. Das ist für Außenstehende solange irrelevant, wie es keine offensichtlichen Folgen zeitigt.Wenn Du Herrn Müller aus der Zuarbeitungsabteilung durch Herrn Meier ersetzt, ändert sich gar nichts.
Zu so einem Vergleich kann man so nichts sagen. Tatsache ist aber wohl, daß sich der Börsenwert eines Unternehmens ändert, wenn Anleger den Eindruck bekommen, daß sich Strategie und Taktik eines Unternehmens und damit dessen Gewinnchancen am Markt ändern. Die Besetzung subalterner Positionen ist aber nicht publizitätspflichtig, also macht man es an den Gallionsfiguren fest. Was in aller Regel Stochern im Nebel ist, weil man Mitarbeiterstäbe von hunderten oder tausenden Leuten nicht des sozialen Gewissens wegen aufbaut. Das gilt für Privatunternehmen ebenso wie die Ministerialbürokratie - der Minister geht nach der Wahl, die Beamten, die die mehr oder weniger sinnvollen Gesetze geschrieben haben, bleiben aber.Wenn Du Herrn Dr. Ackermann durch Herrn Mehdorn ersetzt, ändert sich extrem viel.
Führungspersonen haben nun mal per se einen exponentiell gesteigerten Einfluß verglichen mit einfachen Angestellten. Und genau deshalb kassieren sie ja auch mehr Geld als die.
Aus Sicht der betroffenen Manager ist das blanker Populismus, sonst würden sie mittlerweile vom ihrem hohen Roß gestiegen sein. Für die meisten ist es aber wohl Gottes Fügung, wenn der von ihren beaufsichtigte Laden Pleite geht.Was er sagen wollte, war wohl etwas anderes: Jeder Bankmanager, jeder Manager in einer freien Marktwirtschaft sollte sich schämen, wenn er Hilfsgelder vom Staat annehmen muß, weil er schlecht gewirtschaftet hat.
Stimmt - wobei die Leistung nicht gegen Null zu tendieren hat, weil in schlechten Zeiten der Gehaltszettel mal zwei Millionen weniger ausweist. Auch für zwölf Millionen gälte es immer noch, eine entsprechenden Gegenwert zu bringen - wir müssen aber natürlich nicht in allem einer Meinung sein.Damit hat Ackermann vollkommen recht. Und da nehme ich ihm durchaus auch ab, daß er der Ansicht ist, er habe für seine 14 Millionen im Jahr eine bestimmte Leistung zu bringen. Und diese Leistung beißt sich mit Staatshilfen.
Das Beispiel von Porsche ist wohl so nicht mit anderen vergleichbar, weil man mit Wiedeking´s und Härter´s Abgang das Ende eine Erfolgsgeschichte, die keiner sonst vorzuweisen hat, verbinden würde. Wobei dieses Ende so vielleicht gar nicht eintreten würde oder vielleicht ohnehin eingetreten wäre. Aber die Aktie ginge zweifellos in einen harschen Sinkflug, was den Aktionären mehr Vermögen vernichten würde, als die hier in Rede stehenden 50 Millionen. Mit der Arbeitsleistung der beiden hat das aber direkt nichts zu tun.Wiedekings ca. 60 Millionen im Jahr sind subjektiv betrachtet ein phantastisches Einkommen. Gemessen an dem Erfolg und dem Wertzuwachs, den er für Porsche und dessen Aktionäre und Mitarbeiter erzielt hat, ist es eine ausgesprochen bescheidene Summe. Als Porsche-Aktionär oder -Mitarbeiter würde ich nämlich sagen: "Wenn der Wiedeking 100 Millionen will, sonst geht er zur Konkurrenz - dann gebt ihm 110 Millionen. Hauptsache, er bleibt!"
Und unabhängig davon, ob eine Vergütung eines Angestellten am oberen oder unteren Ende eines mehr oder weniger (un)zutreffenden Vergleichsmaßstabes landet, jede denkbare Summe fällt nicht vom Himmel, sondern muß von dem Unternehmen erst am Markt erwirtschaftet werden.
Du meinst, daß Westerwelle jetzt fachlich bessere Politik macht, weil man das Guidomobil verkauft hat? Meines Erachtens nach haben Politiker andere Aufgaben und auch andere Qualitäten, als Manager- oder Aufsichtsratsposten zu besetzen.Sie hat die Politiker gewählt, die das verzapft haben. Muß sie beim nächsten Mal eben nicht Lafontaine, sondern Westerwelle wählen...![]()
Daher wäre die angeblich in Aussicht genommene Privatisierung der Bayern LB eigentlich keine schlechte Idee, wird aber wohl nur darauf hinauslaufen, daß die Sparkassen auch die Anteile des Freistaates übernehmen sollen und die Landräte gemütlich auf ihren Verwaltungsratsposten sitzen bleiben.
Peter
Welche Sprache bei der Verschlagwortung macht Sinn?: Hallo Leute, ich hab mal ne allgemeine Frage zu Fotolia: In welcher Sprache gebt ihr eure...
Recht auf Privatsphäre?: Aufgrund einer schlaflosen Nacht habe ich eben gehörig zugeschlagen. Ich habe schon seit längerem...
Urheberrecht - Recht haben und Recht bekommen: Hallo, ich bin ganz neu hier und hoffe sehr, dass ich hier ein paar Meinungen zu meinem Problem...
Recht guter 1. Eindruck von fotolia ....: Schönen nachmittag! nachdem ich nun schon seit ca. 1 jahr bei fotolia registriert bin, habe ich...
Kleine Häfen Panorama Recht: Hallo alle zusammen, das thema mit Schiffsnamen hatten wir ja schon mal. Aber wie sieht es aus wenn...