Also irgentwie hab ich das Gefühl,Du willst uns hier ein wenig verarschen![]()
Diskutiere Drogen im Rechtsfragen(keine Rechtsberatung) Bereich; Ehe ihr mich jetzt gleich abstempelt Durch meine Grenznähe zu den Niederlanden habe ich dort gute Freunde gefunden und einer von ihnen arbeitet lustigerweise in ...
Ehe ihr mich jetzt gleich abstempelt
Durch meine Grenznähe zu den Niederlanden habe ich dort gute Freunde gefunden und einer von ihnen arbeitet lustigerweise in einer Cannabisaufzuchtstation welche die Pflanzen ausblühen lässt um mit den geernteten Blüten ein Arzneimittel auf THC Basis herzustellen.
Was das ganze so interessant macht, ich habe gestern die Erlaubis erhalten dort Aufnahmen machen zu dürfen. Jetzt frage ich mich wie die Rechtliche Situation aussieht was das abbilden von Drogen als Sachgegenstand sowie als Konsummittel oder Heilmittel angeht.
Besonders Frankreich hat ja, wie ich durch Recherchen bereits herausgefunden habe, sehr restriktive Gesetze. Die öffentliche Abbildung eines Hanfblattes kann zu Geldstrafen in Höhe von mehreren Tausenden führen. Darunter würde ja ein solches Bild fallen. Was jetzt wenn die Agentur das Bild auch unter ihrer .fr Niederlassung oder über eine französische Partnerfirma vertreibt?
Bin ich dann Regresspflichtig oder hat das dann die Agentur zu verantworten?
Würde mich interessieren denn professionelle Bilder in diesem Größenbereich gibt es bisher kaum und die Erlaubnis für Aufnahmen in diesem Bereich ist ohne Kontakte so gut wie nicht möglich.
Es stehen über 1000 Pflanzen bei dieser Firma in den Innenbreichen. Alles ist extrem gut gesichert, fast wie ein Hochsicherheitstrakt aufgebaut, geniale Motive
Würde mich freuen wenn ihr mir bei dieser Fragestellung weiterhelfen könntet![]()
Also irgentwie hab ich das Gefühl,Du willst uns hier ein wenig verarschen![]()
Wenn es in Deutschland erlaubt ist:
Packs zu Zoonar und schliesse den Partnervertrieb aus.
Wenn nicht:
Vergiss es oder suche einschlägige Kunden/ Partner.
Lieben Gruß Renate![]()
Stimmt, ich will mich aufspielen. Ich bin ein elender Hochstapler der seine persönliche Lebenskraft aus dem Belügen anderer schöpft
Zoonar ist eine interessante Idee, allerdings habe ich schon gelesen das die Verkäufe dort eher stotternd von statten gehen.
Mich würde die rechtliche Situation interessieren. Bilder von Drogen gibts scheinbar viele in den Stockarchiven aber bekanntlich spielen ja auch viele Fotografen mit dem Feuer![]()
Du schriebst,das Du seid Jahren als Fotograf arbeitest.Ich gehe einfach mal davon aus,das ein Fotograf der lange Jahre im Beruf steht Ahnung von der Materie hat,oder seh ich da was falsch?![]()
Ich hatte halt noch nie diese Problemstellung. Ich habe jahrelang Menschen fotografiert, keine Drogen![]()
Was heisst hier überhaupt "Bilder von Drogen" und "mit dem Feuer spielen"? Wenn du weisst, daß solche Aufnahmen im Ausland verboten sind, wirst du wohl auch rauskriegen, wie es in Deutschland ist.
Überleg dir halt, was du fotografierst und was du davon veröffentlichst, wie man das gemein hin so macht.
Was sollte denn z.B. verboten sein? Ein Bild mit einem zusammengerollten Geldschein und weißem Pulver mit dem Titel Kokain? Solche Bilder sind bestens mit Zucker etc. inszeniert- dafür gibt keiner noch Geld aus für die Beschaffung!
Ich selbst habe ein großes stilisiertes Hanfblatt mit der Überschrift Ganja in einigen BAs- Ladenschild eines Headshops in Lüneburg. Wenn der Laden legal ist, das Schild davor hängen darf, dann darf ichs auch fotografieren.
Aber mal ein anderer Punkt:
Bei derartigen Problemstellungen gilt jeweils das Recht des Aufnahmelandes, in diesem Falle den Niederlanden. Das besonders bekannt hinsichtlich der Panoramafreiheit. Wenn es sich also um eine legale Aufzuchtstation handelt und du für die Arbeit Releases bekommst, ist es erstmal kein Thema, die Bilder in den Niederlanden zu veröffentlichen. Für Deutschland musst du halt noch weiter recherchieren.
Wenn es in bestimmten Ländern rechtliche Schwierigkeiten mit solchen Bildern gibt, mußt du den Vertrieb dahin halt ausschliessen.
Kleiner Tipp:
Stell deine Frage doc hmal kurzgefasst in den Bereich Rechtsfragen. Dort guckt regelmäßig ein Medienanwalt vorbei. Vielleicht weiß der Näheres über die Situation in Deutschland.
Lieben Gruß Renate![]()
Wo ist denn das Problem?
Derartige Bilder werden doch meiner Meinung nach nicht im normalen Stockgeschäft für Werbung / Illustration benötigt, sondern eher von Redaktionen zur Bebilderung der Problematik "Drogen" oder "Medizin" angefordert.
Von daher würde ich die Bilder nicht im normalen Stockbereich anbieten, sondern z.B. bei der Bildmaschine (wegen APIS-Anbindung) und dort nur für die redaktionelle Nutzung freigeben.
Und wenn Du schon die Möglichkeit hast, auf einer solchen Plantage zu fotografieren, dann wäre es doch sicher auch ein lukratives Geschäft, sich einen (freien) Redakteur zu suchen, der Dich begleitet. Macht eine Reportage daraus und bietet diese an. Wenn ihr das dann auch noch zwei- oder mehrsprachig verfasst, könnte ich mir vorstellen, dass man dafür durchaus einen Abnehmer finden kann.
Perfekte Qualität natürlich vorausgesetzt.
Danke für den Tip mit der Bildmaschine. Durch Anbindung an die DB könnte sich das wirklich lohnen
Auch das mit der Reportage ist keine schlechte Idee, daran hatte ich auch gedacht. Allerdings bin ich im schriftlichen eine ziemliche Niete und weitere Personen mitbringen darf ich sowieso nicht. Es stand lange Zeit auf der Kippe ob ich überhaupt kommen darf und ich musste einen ziemlich langen Vertrag ausfüllen bezüglich Informationsweitergabe und Bildveröffentlichung.
Nun ja - wenn ich mir ansehe, mit welcher Leidenschaft hier (und anderswo) die Leute über die Frage diskutieren, ob sie mit einer Freiheitsstrafe zu rechnen haben, wenn links hinten oben in der Ecke eines Fotos von ihnen ein Mercedes-Stern auf einem am Straßenrand parkenden Auto zu erkennen ist...
... dann ist eine solche Frage nicht wirklich überraschend.
Was die Frage selber betrifft, ohne damit eine "Rechtsberatung" machen zu wollen und ohne jede Gewähr:
Das ist in Deutschland vollkommen unproblematisch.Jetzt frage ich mich wie die Rechtliche Situation aussieht was das abbilden von Drogen als Sachgegenstand sowie als Konsummittel oder Heilmittel angeht.
Was man allerdings beachten sollte:
1. §14 Abs. 5 BtmG (Gesetz über den Verkehr mit Betäubungsmitteln) verbietet die Werbung für "nichtverkehrsfähige Betäubungsmittel" (Anlage zum BtmG Liste 1. Dazu gehört Cannabis in allen Formen (Haschisch, Mariuhana), wenn ich das richtig sehe. (Die Anlage-Liste ändern sich häufig.)
Man sollte also eine Berichterstattung o.ä. nicht so gestalten, daß sie als Werbung für den Bezug von Cannabis interpretiert werden muß. Und keine Informationen über die Möglichkeit zum illegalen Bezug von nicht-verkehrsfähigen Betäubungsmitteln geben. ("Ich finde Cannabis geil und bin für die totale Freigabe" ist keine "Werbung" in diesem Sinne; "Werbung" wäre z.B. vielleicht: "An der B876 3km hinter Hustenbroich steht ein Feld mit Hanf-Pflanzen zum Selberernten, die Qualität des daraus zu gewinnenden Haschisch ist hervorragend!")
In der Praxis muß man sich darüber keine Gedanken machen, solange es um Berichterstattung geht.
2. Die "Verharmlosung" des Konsums illegaler Drogen (und legaler übrigens auch) und die Vermittlung von Informationen über Bezugsmöglichkeiten illegaler Drogen kann als "jugendgefährdend" angesehen werden und ist dann nach dem JuSchG unzulässig und kann zu entsprechenden Verfahren führen, außerdem ggf. zu einer Aufnahme der Darstellung in die Liste der "jugendgefährdenden Schriften" mit allen dranhängenden Folgen.
Auch da muß man sich in der Berichterstattung u.ä. keine Gedanken drum machen - die Reportage "50 Meter hinter dem Hauptbahnhof wird Heroin auf der Straße angeboten" ist weder eine "Werbung" noch "jugendgefährdend". Das fällt unter "Freiheit der Berichterstattung".
Mit einem Bild allein bekommt man sowieso keine "Verharmlosung" in diesem Sinne hin, das geht höchstens mit einem ganzen Artikel. Aber dann haftet ohnehin der, der den medienrechtlich zu verantworten hat. Also der Chefredakteur.
Höre ich zum ersten Mal.Besonders Frankreich hat ja, wie ich durch Recherchen bereits herausgefunden habe, sehr restriktive Gesetze. Die öffentliche Abbildung eines Hanfblattes kann zu Geldstrafen in Höhe von mehreren Tausenden führen.
Hast Du eine seriöse Quelle? Am besten mit Angabe der betreffenden Straffvorschrift?
Yepp. Kann ich nur zustimmen. Allerdings wüsste ich nicht, warum man solche Fotos nicht auch als Stockmaterial anbieten sollte. Nicht zuletzt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung braucht für ihre Broschüren regelmäßig solches Bildmaterial.
Am Rande bemerkt: das einschlägige Zeugnisverweigerungsrecht der StPO gilt nur für Journalisten und redaktionelle Mitarbeiter für Medien. Das wäre der Punkt, wo man mit einem Verlagsjuristen die Vorgehensweise klärt, daß nicht irgendwann ein Staatsanwalt eine Zeugenaussage dazu haben möchte, wo diese Plantage steht...
Musst mal bei google schauen, da sind einige Einträge bzgl. Frankreich.
Auf die schnelle hab ich diese Seite gefunden: http://www.cannabislegal.de/international/fr.htm
Da steht es drin mit dem Verbot der Abbildung.
Oh ja, da kann ich deine Bedenken gut nachvollziehen. Genau deshalb habe ich dich ja auch an Zoonar verwiesen, auch wenn dort noch nicht mit schnellen Verkäufen zu rechnen ist.
Da es sich nicht um tagesaktuelle Bilder handelt, ist es letztlich egal, ob du sie sofort, in 6 oder gar 12 Monaten los wirst. Wenn es eine abwechslungsreiche Sammlung wird, kannst du eine Lightbox erstellen, die man als komplette Einheit gezielt anbieten kann.
Zoonar wird längerfristig eine Apis-Anbindung herstellen und hat derzeit noch keine Vertriebspartner. Da du für jedes Bild einzeln angeben kannst/musst, ob du einem Partnervertrieb zustimmst, kannst du durch schlichtes Weglassen eines Häkchens verhindern, daß die Bilder bei ausländischen Partnern angeboten werden.
Lieben Gruß Renate![]()