Existenzgründung

Diskutiere Existenzgründung im Rechtsfragen(keine Rechtsberatung) Bereich; Ja ich stecke mittendrinne und merke: Man weiß nie soviel wie man zu wissen glaubt Eine aktuelle Grundentscheidung momentan: Freiberuflerin oder Gewerbetreibende. Und das ist ...


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  1. Existenzgründung #1

    Existenzgründung


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    Ja ich stecke mittendrinne und merke:
    Man weiß nie soviel wie man zu wissen glaubt

    Eine aktuelle Grundentscheidung momentan:

    Freiberuflerin oder Gewerbetreibende.

    Und das ist gar nicht so einfach - Hauptgedanken meinerseits:

    Gewerbetreibend:

    + Ich kann jederzeit Aufträge annehmen

    - Kann Ärger mit der Wohnung geben ( hier shoote ich)
    - Meldepflichten

    Freiberuflich:

    + Weniger Bindung

    - 10 % Aufträge möglich ( ist das eigentlich Zeit oder Geld? muss ich nochmal kucken...)


    Das sind nur ein paar der vielen Gedanken. Ich hatte schon ein sehr freundliches Beratungsgespräch bei der HWK und habe über die Anzahl der Versicherungen gestaunt. Auch beim Arbeitsamt warten Termine.

    Da ich aber in dieser grundlegenden Frage noch so unsicher bin, will ich event. noch zur IHK und sowieso noch zum Steuerberater ( leider zur Zeit im Urlaub).

    Momentan arbeite ich im Microstockbereich mit mehr oder minder bescheiden Fotos, die aber von Tag zu Tag besser werden und ich auch alles dafür tun werde, dass dies so bleibt.

    Hochzeiten, Babies, usw. habe ich schon auf "Freundschaftsbasis" fotografiert und bin hier nicht abgeneigt. Allerdings ist mir meine aktuelle Ausrüstung nicht gut genug dafür, um Geld dafür zu verlangen.
    Daher war der Gedanke, vorerst am Stock zu "wachsen" ( mit meiner Ausrüstung ) und mich dann zu orientieren.

    Finanziell habe ich einen gestärkten Rücken, so dass ich von dieser Seite keinen Druck habe.

    Ich freue mich über jede Art von Erfahrungen und nützlichem Input.

    Liebe Grüße,

    Angela

  2. Existenzgründung #2
    Blog-Einträge
    1
    Zitat Zitat von Angela Beitrag anzeigen
    Freiberuflerin oder Gewerbetreibende.
    Wenn immer es geht: Freiberuflich.

    Gewerbetreibend:

    + Ich kann jederzeit Aufträge annehmen

    - Kann Ärger mit der Wohnung geben ( hier shoote ich)
    - Meldepflichten

    Freiberuflich:

    + Weniger Bindung

    - 10 % Aufträge möglich ( ist das eigentlich Zeit oder Geld? muss ich nochmal kucken...)
    Verstehe ich nicht... Auftrag ist Auftrag. Unerheblich, ob Freiberuflich oder Gewerblich.

    BTW: Hast Du Fotografin gelernt?

    Ich empfehle Dir, mal auf dieser Seite hier ein wenig zu stöbern:
    http://www.selbstaendig-im-netz.de/

    Und suche Dir einen Steuerberater, der Dich begleitet. Der kann Dir mehr helfen, als die Beratungen beim Arbeitsamt, der HWK und der IHK. Wenn der gut ist, findet er das für Dich optimale. Ein wenig investieren muss man dafür einfach auch, wenn es anständig klappen soll.

  3. Existenzgründung #3
    Freiberuflich ist auf alle Fälle viel kostengünstiger und unkomplizierter. Du kannst dich dann z.B. über die Künstlersozialkasse versichern lassen. Allerdings brauchst du da ein bestimmtes Mindesteinkommen.

  4. Existenzgründung #4
    Zitat Zitat von Artono Beitrag anzeigen
    Freiberuflich ist auf alle Fälle viel kostengünstiger und unkomplizierter. Du kannst dich dann z.B. über die Künstlersozialkasse versichern lassen. Allerdings brauchst du da ein bestimmtes Mindesteinkommen.
    zum Thema KSK.......hat sich da schon jemand beworben?
    Wie lange dauert die Bearbeitungzeit?
    Wurdet Ihr beim 1. Mal angenommen?
    Wird Stockfotograf anerkannt?

  5. Existenzgründung #5
    Zitat Zitat von mary.poppins Beitrag anzeigen
    zum Thema KSK.......hat sich da schon jemand beworben?
    Wie lange dauert die Bearbeitungzeit?
    Wurdet Ihr beim 1. Mal angenommen?
    Wird Stockfotograf anerkannt?

    Geh einfach mal ins Internet unter www.künstlersozialkasse.de, da findest du entsprechende Informationen. Ich selbst bin schon sehr lange in der KSK, aber nicht als Fotograf. Ich glaube, es ist auch nicht so günstig den Begriff "Fotograf" anzugeben. Irgendwer hatte hier im Forum mal den Begriff "Bildautor" genannt. Das geht ja fast in Richtung Publizistik und hat sichere bessere Chancen für die Aufnahme. Aber da bin ich mir auch nicht ganz sicher.

  6. Existenzgründung #6
    hm ich habe mich da mal beworben und das war unter aller sau! Ich bekam einen Brief in dem in etwa stand... wir sind völlig unfähig ihre anfrage zu beantworten.. aber wenn wir das tun, dann zählt das datum der antragstellung und alle zahlungen müssen nachträglich getätigt werden...

    hieß für mich mein antrag war 3 monate alt und man hatte es geschafft mir nen standardschreiben zu schicken... hurra

    sollte ich also aufgenommen werden, müsste ich 3 Monatsbeiträge nachzahlen... was soll dieser Unsinn?

    Heute bekam ich wieder einen Brief von Ihnen ich soll Ihnen irgendwelche Verträge mit meine Auftragsgebern vorlegen *g nun ja da fehlen mir die Worte ich hatte doch darauf hingewiesen, dass ich stockfotografin bin und ihnen sämtliche abrechnungen von fotolia, pitopia, digitalstock, rodeo, usw. geschickt... man kann da doch klar erkennen, dass ich keine direkten auftraggeber habe...

    ich für meinen teil gebe da auf die ksk kann mich mal.. ich werde sicher nicht 3 monatsbeiträge nachzahlen ohne das sie irgendwas gemacht haben.. ich werde mich wie immer weiterhin privat versichern.. und gut ist..

    ich mag keine bürokratie.. und der brief heute.. hilfe, einfach mal alles angekreuzt was es an regeln so gibt...es lebe die ksk... für mich nein danke!

    lieben gruss
    die gefrusstet yvonne

  7. Existenzgründung #7
    Die KSK tut sich halt schwer mit Stockfotografie. Die wissen halt nicht, was das eigentlich ist. Ist ja irgendwie nachvollziehbar, vor drei Jahren wußte ich das auch noch nicht.

  8. Existenzgründung #8
    Zitat Zitat von TeaTime Beitrag anzeigen
    Verstehe ich nicht... Auftrag ist Auftrag. Unerheblich, ob Freiberuflich oder Gewerblich.
    BTW: Hast Du Fotografin gelernt?
    Wenn ich als Auftragsfotografin arbeiten möchte, muss ich ein Gewerbe haben.

    Wenn du mit gelernt eine Ausbildung meinst, dann nein.

    Ja das mit dem Steuerberater ist klar, habe nur gehofft hier ein paar Erfahrungen zu hören bzw. Tipps.

    Zitat Zitat von Artono Beitrag anzeigen
    Freiberuflich ist auf alle Fälle viel kostengünstiger und unkomplizierter. Du kannst dich dann z.B. über die Künstlersozialkasse versichern lassen. Allerdings brauchst du da ein bestimmtes Mindesteinkommen.
    Geht bei der KSK nicht auch als Gewerbetreibender?
    Wenn ich unter dem Einkommen bin ( lass mich nicht lügen - 325 oder 365) werde ich eh familienversichtert.

    Bin gespannt auf weitere Kommentare,

    Grüße

    Angela

  9. Existenzgründung #9
    Mit Gewerbe bist du ja kein Künstler oder Publizist, das geht bei der KSK dann nicht.

  10. Existenzgründung #10
    Zitat Zitat von Angela Beitrag anzeigen
    Eine aktuelle Grundentscheidung momentan:

    Freiberuflerin oder Gewerbetreibende.
    Freiberuflich, wenn man darf. Gewerbe, wenn man muß.

    Gewerbetreibend:

    + Ich kann jederzeit Aufträge annehmen
    Das kannst Du als Freiberufler auch.

    - Kann Ärger mit der Wohnung geben ( hier shoote ich)
    Das kann dem Freiberufler auch passieren. Die Frage ist eher, ob die Nutzung "störend" ist oder nicht. Und in Mischgebieten ist die Nutzung von Wohnraum für "nichtstörendes Gewerbe" sowieso zulässig.

    Da müsstest Du ggf. erstmal checken, in was für einem Gebiet Du wohnst (sagt Dir das örtliche Bauamt), und dann überlegen, ob ggf. ein Vermieter mitspielen muß. Wobei: wir haben im Moment einen reinen Mietermarkt, kein Vermieter kündigt einem solventen Mieter die Wohnung, nur weil der da ein Zimmer für "gewerbliches Fotografieren" nutzt, solange das die anderen Mieter nicht stört. (Lärm, erhöhtes Verkehrsaufkommen im Haus und vor dem Haus, usw.)

    - 10 % Aufträge möglich ( ist das eigentlich Zeit oder Geld? muss ich nochmal kucken...)
    Du meinst die Faustregel, wieviel eigentlich gewerbliche Tätigkeit noch geduldet wird, wenn Du als Freiberufler versteuerst?

    Das bezieht sich meines Wissens auf den Umsatz - etwas anderes könnte das Finanzamt ohnehin nicht ansetzen, weil es Deinen Zeitaufwand ja nicht kennt.

    Das sind nur ein paar der vielen Gedanken. Ich hatte schon ein sehr freundliches Beratungsgespräch bei der HWK und habe über die Anzahl der Versicherungen gestaunt. Auch beim Arbeitsamt warten Termine.
    Als gewerblich tätiger Fotograf hängst Du ganz schnell im "Handwerk" drin. (Ausnahme ist eigentlich nur ein Fotograf, der ausschließlich PR-Fotos macht - das ist auch gewerblich, aber kein Handwerk.)

    Die Versicherungen hast Du so oder so. KSK oder Versorgungswerk des Handwerks (heißt so, glaube ich). BG hast Du immer.

    Momentan arbeite ich im Microstockbereich mit mehr oder minder bescheiden Fotos, die aber von Tag zu Tag besser werden und ich auch alles dafür tun werde, dass dies so bleibt.
    Das ist freiberuflich. Du verwertest die Nutzungsrechte an Deinen eigenen Fotos. Besser kannst Du es nicht haben.

    Hochzeiten, Babies, usw. habe ich schon auf "Freundschaftsbasis" fotografiert und bin hier nicht abgeneigt. Allerdings ist mir meine aktuelle Ausrüstung nicht gut genug dafür, um Geld dafür zu verlangen.
    Daher war der Gedanke, vorerst am Stock zu "wachsen" ( mit meiner Ausrüstung ) und mich dann zu orientieren.
    Vom rein freiberuflichen (auch) ins gewerblich-handwerkliche zu wachsen bzw. zu wechseln ist ja nicht weiter wild. Wenn es so weit ist, nimmt man die entsprechenden "Justierungen" vor.

    Kleiner, aber wichtiger Tip dabei am Rande: falls Du "aus dem freiberuflichen herauswächst", lohnt es sich immer, die beiden Bereiche (Gewerbe, freiberuflich) sorgfältig und sauber zu trennen. Du kannst problemlos gleichzeitig sowohl freiberuflich tätig sein und auch einen Gewerbebetrieb haben.

    Braucht getrennte Buchführung, aber das lohnt sich schnell, denn für die Gewerbesteuerfreigrenze spielt dann der Ertrag aus der freiberuflichen Tätigkeit keine Rolle. Und mit einem fitten Steuerberater läuft da obendrein unter Umständen ganz legal so manches, das Steuern spart.

    Finanziell habe ich einen gestärkten Rücken, so dass ich von dieser Seite keinen Druck habe.
    Gründlich und realistisch aufgestellter Geschäftsplan, mit konkreten Zahlen für Kosten und geplante Umsatz/Gewinn-Ziele.

  11. Existenzgründung #11
    Zitat Zitat von Artono Beitrag anzeigen
    Die KSK tut sich halt schwer mit Stockfotografie. Die wissen halt nicht, was das eigentlich ist. Ist ja irgendwie nachvollziehbar, vor drei Jahren wußte ich das auch noch nicht.
    Die KSK tut sich mit allem schwer, und wenn sie es schafft, eine Anfrage innerhalb von 12 Monaten zu beantworten, dann ist das ein Grund, eine Flasche Champagner zu köpfen...

    (Das ist der bei weitem unfähigste Laden in einem Bereich, wo sich lauter unfähige Institutionen stapeln - dem Bereich Sozialversicherung.)

  12. Existenzgründung #12
    Die letzten Beiträge über KSK werfen ein sehr schlechtes Licht auf die.

    Vor einigen Wochen wurde die doch als gut,preisgünstig,optimal bezeichnet ?

    Was nun,gut oder schlecht ?

    lg,Lothar

  13. Existenzgründung #13
    Bin seit Jahren in der KSK, hatte da nie Probleme. Aber ich kann natürlich nur für mich sprechen.

  14. Existenzgründung #14
    Zitat Zitat von Artono Beitrag anzeigen
    Bin seit Jahren in der KSK, hatte da nie Probleme. Aber ich kann natürlich nur für mich sprechen.
    Um dies tatsächlich prüfen zu können,brächte man konkreter Angaben.
    Kannst Du sagen,wie hoch deren Beiträge sind,und welche Leistungen sind davon abgedeckt ?

    Wie (un)-bürokratisch läuft die praktische Inanspruchnahme der Leistungen ?

    lg,Lothar

  15. Existenzgründung #15
    Zitat Zitat von Lothar Herz Beitrag anzeigen
    Um dies tatsächlich prüfen zu können,brächte man konkreter Angaben.
    Kannst Du sagen,wie hoch deren Beiträge sind,und welche Leistungen sind davon abgedeckt ?

    Wie (un)-bürokratisch läuft die praktische Inanspruchnahme der Leistungen ?

    lg,Lothar

    Die Beiträge hängen von deinem Einkommen ab. Künstler/Autoren/Freie Journalisten etc. verdienen ja oft sehr wenig, dann sind auch die Beiträge sehr niedrig. Jedenfalls deutlich niedriger als bei einer Privaten Versicherung. KSK ist auch keine Krankenkasse, das läuft dann trotz KSK weiter über deine jetzige Krankenkasse. Wird da nur irgendwie abgerechnet. Wenn du das Mindesteinkommen hast (liegt derzeit wohl irgendwo zwischen 4000-5000 im Jahr) und Verträge vorweisen kannst, ist die Aufnahme eigentlich kein Problem. Vorausgesetzt du fällst in obige Berufsgruppen. Aber ich bin nun wirklich kein Experte, was Versicherungen und dergleichen anbelangt, bin immer froh, wenn ich mich mit dem Kram nicht beschäftigen muß.

  16. Existenzgründung #16
    Zitat Zitat von Artono Beitrag anzeigen
    Die Beiträge hängen von deinem Einkommen ab. Künstler/Autoren/Freie Journalisten etc. verdienen ja oft sehr wenig, dann sind auch die Beiträge sehr niedrig. Jedenfalls deutlich niedriger als bei einer Privaten Versicherung. KSK ist auch keine Krankenkasse, das läuft dann trotz KSK weiter über deine jetzige Krankenkasse. Wird da nur irgendwie abgerechnet. Wenn du das Mindesteinkommen hast (liegt derzeit wohl irgendwo zwischen 4000-5000 im Jahr) und Verträge vorweisen kannst, ist die Aufnahme eigentlich kein Problem. Vorausgesetzt du fällst in obige Berufsgruppen. Aber ich bin nun wirklich kein Experte, was Versicherungen und dergleichen anbelangt, bin immer froh, wenn ich mich mit dem Kram nicht beschäftigen muß.
    Welche Verträge können(sollen) Stockfotografen vorweisen ?
    Ist es dann nur eine Art der Rentenversicherung ?

  17. Existenzgründung #17
    Zitat Zitat von Lothar Herz Beitrag anzeigen
    Welche Verträge können(sollen) Stockfotografen vorweisen ?
    Ist es dann nur eine Art der Rentenversicherung ?

    Keine Ahnung wie das bei Stockfotografen läuft, ich bin da nicht als Fotograf drin. Da kannst du eigentlich nur die Abrechnungen der Bildagenturen schicken und drauf hoffen, dass man das als künstlerische oder publizistische Tätigkeit anerkennt. Nenn dich am besten Bildautor und nicht Fotograf.

    Nein, du bist selbstverständlich krankenversichert, wenn du in der KSK bist.

  18. Existenzgründung #18
    alsoooo.......ich hatte mich ja schon beworben, die Wartezeit erschien mir nur etwas lang weshalb ich nachgefragt habe. Aber........ heute habe ich doch tatsächlich einen Bescheid bekommen und zwar, positiv.
    Genau, man ist dann weiter über seine derzeitige KK versichert, bezahlt aber nur einen Anteil den Rest übernimmt die KSK (finanziert aus den Künstlersozialabgaben die jeder zahlen muss/sollte der Werke von uns benutzt) genauso die PV und RV. Im Antrag sind Tätigkeitsfelder angegeben, wo man ankreuzen muss zu welchem man gehört. Ich weiss allerdings nicht mehr was ich angekreuzt habe. Dann hatte ich noch ein paar Abrechnungen von den Bildagenturen beigelegt. 3-4 Publikationen ausgedruckt und mitgeliefert und das wars.

    Ich hatte auch erst arge Bedenken, weil man echt nicht so viel Gutes von denen hört, aber wie Ihr seht es hat geklappt und hat gerade mal 4 Monate gedauert für die ich jetzt natürlich auch nachzahlen muss.

  19. Existenzgründung #19
    Zitat Zitat von Lothar Herz Beitrag anzeigen
    Die letzten Beiträge über KSK werfen ein sehr schlechtes Licht auf die.

    Vor einigen Wochen wurde die doch als gut,preisgünstig,optimal bezeichnet ?

    Was nun,gut oder schlecht ?
    Die KSK hat hier noch nie jemand als "gut, preisgünstig, optimal" bezeichnet.

    Die KSK ist die gesetzliche Renten- und Krankenversicherung für selbständige Publizisten, Künstler und Lehrkräfte.

    Was Du, glaube ich, meinst, ist die Berufsgenossenschaft. (BG)

    Die ist in der Tat unschlagbar preisgünstig, und außerdem eine Pflichtversicherung. Und anders als die KSK quasi vom ersten Euro an.

  20. Existenzgründung #20
    Die "Künstlersozialkasse" (KSK) übernimmt für freiberufliche Künstler, Journalisten, Publizisten und Lehrkräfte (bestimmter Art) den "Arbeitgeber-Anteil" für die Krankenversicherung und die gesetzliche Rentenversicherung.

    Dafür kassiert sie bei der "Gegenseite", also Verlagen usw., entsprechende Beiträge, die sich nach dem entsprechenden Honoraraufkommen dieser Unternehmen richten.

    Du zahlst dafür den KSK-Beitrag, also sozusagen den "Arbeitnehmer-Anteil", und bekommt etwa 50 Prozent der Kosten für Krankenversicherung und Rentenversicherung. Bei der Krankenversicherung hast Du im Prinzip die Chance, unabhängig von der Einkommenshöhe in die private Krankenversicherung auszuweichen und mußt anders als ein abhängig Beschäftigter nicht in die gesetzliche Krankenversicherung, wenn Du unter 4.012,50 Euro im Monat verdienst.

    Außerdem bist Du über die KSK automatisch in der gesetzlichen Rentenversicherung, für die Du den Arbeitnehmeranteil bezahlst und den Arbeitgeberanteil von der KSK bekommst - womit Du dann in der gesetzlichen Rentenversicherung einen Haufen Geld verbrennen darfst.

    Aber die ganzen Details erfährst Du bequemer als in jedem WWW-Forum auf der Website der KSK...

    Zitat Zitat von mary.poppins Beitrag anzeigen
    den Rest übernimmt die KSK (finanziert aus den Künstlersozialabgaben die jeder zahlen muss/sollte der Werke von uns benutzt) genauso die PV und RV.
    Die KSK zahlt keinen Anteil zur Pflegeversicherung. Die Pflegeversicherung wird vom Arbeitnehmer allein bezahlt, ohne Arbeitgeberanteil, und daher gibt es auch keinen Zuschuß von der KSK.

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